Statement der Ärzte des Gefäßzentrums
(Dr. A. Bosse und Dr. L. Röntgen)
"Ursprüngliche Motivation bei der Konzeption des Modells von Dr. Andreas Bosse und Dr. Lutz Röntgen war der Wunsch, ambulante und stationäre Behandlung so zu verbinden, dass der Patient in Anbetracht seiner Erkrankung möglichst wenig seiner gewohnten familiären Umgebung entsagen muss.
Kurze Untersuchungswege, individuell angepasste Indikation, schnelle und effiziente Behandlung sind dazu nötig. Der Patient soll in jeder Phase der Erkrankung "seinen" Behandler als vertrauten Arzt und kompetenten Ansprechpartner behalten.
Hinsichtlich der Gefäßerkrankungen bietet die Region Regensburg zur Umsetzung solcher Vorstellungen hervorragende Bedingungen:
Das KH Wörth mit einer überdurchschnittlichen operativen und stationären Ausstattung und das Gefäßzentrum Regensburg mit spezialisierten Gefäßchirurgen, ihrem langjährigen Erfahrungsschatz und einem weit überregionalen Einzugsgebiet, haben sich entschlossen, ihre Kompetenzen zu bündeln und zu erweitern.
Bisher gibt es nur in wenigen Städten Deutschlands Modelle dieser Art, die eine Zentralisierung von Diagnostik und Therapie bei Gefäßerkrankungen mit Integration ambulanter und stationärer Versorgung gewährleisten.
Es ist uns gelungen, ein Kooperationsmodell zu erstellen, das vorhandene Kapazitäten ökonomisch nutzt und somit auch wirtschaftlich attraktiv ist, bei gleichzeitiger Verbesserung der medizinischen Qualität.
Die Prinzipien "so viel wie möglich ambulant, so wenig wie nötig stationär" und "die Behandlung aus einer Hand" verkürzen die Wege und die Behandlungszeit und sichern dem Patienten ein Maximum an Individualität.
Das Gefäßzentrum bietet alle Möglichkeiten der Gefäßuntersuchung und kann in Zusammenarbeit mit dem Patienten die ihm angemessene erfolgversprechende Behandlungsform auswählen.
Alle derzeit bekannten, seriösen und wirkungsvollen Behandlungsarten, ob konservativ mit Medikamenten und Gehtraining (Sportgruppe), interventionell durch Katheter- und Stentdilatation oder operativ durch die klassische Bypasschirurgie sowie deren Kombinationen werden angeboten.
Selbstverständlich erfolgt die spezifische Nachbehandlung und eine begleitende Kontrolle der Patienten hinsichtlich ihrer charakteristischen Risikofaktoren regelmäßig durch das Gefäßzentrum. In Zusammenarbeit mit dem Hausarzt werden vorbeugende Maßnahmen eingeleitet sowie Trainingsprogramme z.B. zur Raucherentwöhnung und zur Ernährungsanpassung erstellt."



